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Züri Littéraire

Montag, 05.03.2007

"Züri Littéraire" im Festsaal – „Doppelte Identitäten

Der monatliche Literaturtalk. Gäste: Arnon Grünberg (alias Marek van der Jagt), Thomas Hürlimann & Charles Lewinsky. Moderation: Röbi Koller. Programm: Bettina Spoerri

ARNON GRÜNBERG (alias Marek van der Jagt) wurde 1971 in Amsterdam geboren. Nach einem Verweis vom Gymnasium arbeitete er u.a. als Apothekenhelfer, Tellerwäscher und Verleger. Er veröffentlichte mehrere Theaterstücke, arbeitete für die „International Theatre & Film Books“, und schrieb bis 1994 Kolumnen für „Boekblad“, die Zeitschrift des niederländischen Buchhandels. Sein Erstling „Blauer Montag“ wurde in Europa ein Bestseller. Grosse Beachtung fanden auch die zwei Romane, die er unter dem Pseudonym Marek van der Jagt publizierte: „Amour fou“ und „Monogam“. Zurzeit erscheinen im „NRC Handelsblad“ regelmässig Kolumnen über seinen Aufenthalt in New York.
Neueste Veröffentlichungen auf Deutsch (im Diogenes Verlag):
Phantomschmerz (2003). / Der Vogel ist krank (2005). / Gnadenfrist (2006). Sein neustes Buch "Der Heilige des Unmöglichen" erscheint Ende Februar bei Diogenes.

THOMAS HÜRLIMANN wurde 1950 in Zug geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in der Stiftschule Einsiedeln studierte er Philosophie in Zürich und an der FU Berlin. Während zwei Jahren arbeitete er als Regieassistent und Produktionsdramaturg am Schiller-Theater. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Thomas Hürlimann hat bisher Romane, Theaterstücke und Drehbücher (u.a. zu „Der Berg“, gemeinsam mit Markus Imhof) geschrieben. Heute lebt er in Berlin. In „Vierzig Rosen“ hat sich Thomas Hürlimann wieder mit der Familie Katz (wie schon in „Fräulein Stark“) beschäftigt: Die talentierte Pianistin Marie Katz liiert sich mit dem einfachen Max Meier, der sich an die Spitze der Schweizer Regierung hoch arbeiten will.
Neuere Veröffentlichungen (alle im Ammann Verlag): „Fräulein Stark“ (2001). / „Himmelsöhi, hilf. Über die Schweiz und andere Nester“. Essays (2002). / „Vierzig Rosen“ (2006).

CHARLES LEWINSKY wurde 1946 in Zürich geboren. Er arbeitete als Regieassistent von Fritz Kortner, war Dramaturg und Regisseur an diversen Bühnen und später Ressortleiter „Wort-Unterhaltung“ beim Schweizer Fernsehen. Seit 1980 lebt und arbeitet er als freier Autor; er schrieb zahlreiche Hörspiele, Fernsehserien, Filmdrehbücher, Liedertexte für Komponisten, Romane, Theaterstücke und Musicals. Sein neuestes Buch „Melnitz“ erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie in der Schweiz vom 19. Jahrhundert bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Charles Lewinskys Website ist über www.lewinsky.ch zu finden.
Neueste Buchpublikationen:
Johannistag. Roman. Haffmans, Zürich 2000. (Neuauflage 2007 bei Nagel&Kimche) / Ein ganz gewöhnlicher Jude. Drehbuch. Rotbuch, Hamburg 2006. / Melnitz. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 2006.

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