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L-Reihe

Dienstag, 24.04.2012

Lesung: Zeruya Shalev

Die grosse israelische Autorin mit ihrem neuen Werk "Für den Rest des Lebens". Das Gespräch mit der Moderatorin Alexandra Kedves (Tages-Anzeiger) findet in englischer Sprache statt. Zeruya Shalev liest auf Hebräisch. Den deutschen Text liest die Schauspielerin Maria Schrader.

Noch mal ganz von vorne beginnen — für den Rest des Lebens. Zeruya Shalev erzählt von unserer schicksalhaften Gebundenheit an Ort, Zeit und vor allem an die Familie, in die wir geboren sind.

Chemda Horovitz liegt in ihrem Bett und blickt mit schwindendem Bewusstsein auf ihr Leben zurück. Sie denkt an ihre Kindheit im Kibbuz, an ihre Ehe und ihre zwei Kinder, von denen sie eines zu sehr und das andere zu wenig liebte. In Für den Rest des Lebens erzählt Zeruya Shalev von den elementaren Kräften zwischen Eltern und Kindern, von Wut, Enttäuschung und Sehnsucht, von Verletzungen und Liebe und davon, wie sich die Familienbande als stärker und beständiger erweisen als alles Sehnen und Streben, diese zu zerschneiden, und stärker als alle Kräfte, die uns trennen.

Zeruya Shalev lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Jerusalem. Berühmt wurde sie mit ihren zwei internationalen Bestsellern "Liebesleben" und "Mann und Frau". "Späte Familie" bildet den Abschluss der Trilogie über die moderne Liebe. Im Januar 2004 wurde Zeruya Shalev unweit ihres Hauses durch ein Selbstmordattentat schwer verletzt, als ein voll beladener Bus neben ihr explodierte und neun Menschen ums Leben kamen. 

Weitere Infos zum Buch
Interview mit Zeruya Shalev in der ZDF-Sendung "Das blaue Sofa"

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Dies ist eine Veranstaltung innerhalb der L-Literaturreihe, eine Kooperation zwischen Tages-Anzeiger Zürich, Apollo 8, der Orell Füssli Buchhandlungs AG und dem Kaufleuten, mit freundlicher Unterstützung der Zürcher Kantonalbank.

 

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