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L-Reihe

Montag, 28.07.2008

Lesung: Margriet de Moor

Die berühmte holländische Schriftstellerin - endlich wieder einmal in Zürich! Moderation: Martin Ebel (Tages-Anzeiger)

Margriet de Moor hatte Gesang, Klavier und Geschichte studiert, bevor sie 1988 mit dem Erzählungsband "Rückenansicht" (dt. 1993) debütierte. Ihre Bücher wurden für namhafte niederländische und internationale Preise nominiert; 1990 erhielt sie den AKO-Literaturpreis für ihren ersten Roman "Erst grau dann weiß dann blau" (dt. 1993), der in elf Sprachen übersetzt wurde. 1993 folgte "Der Virtuose" (dt. 1994), eine mit viel Musik und Leichtigkeit geschriebene Liebesgeschichte über eine Adlige und einen Kastratsänger im Neapel des 18. Jahrhunderts. Ihre universellen Themen und der gepflegte, spielerische Stil verschafften ihr großes Renommee bei Lesern wie Kritikern. Als nächstes veröffentlichte sie den Erzählungenband "Ich träume also" (dt. 1996) und den Roman "Herzog von Ägypten" (dt. 1997). In letzterem wird eine melancholische Liebesgeschichte im Schatten der Zigeunerverfolgung erzählt und zugleich die Geschichte der Zigeuner in den Niederlanden beleuchtet. 1999 folgte der Roman "Zee-Binnen", der im darauffolgenden Jahr unter dem Titel "Die Verabredung" auf deutsch erschien.
Margriet de Moor lebt in Amsterdam.

Die Autorin liest aus ihren zwei letzten Büchern "Sturmflut" und "Der Jongleur".

Dies ist eine Lesung innerhalb der "L"-Literaturreihe, eine Kooperation von Tages-Anzeiger, Orell Füssli Buchhandlung und Kaufleuten.

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